07/2009

07/2009

 Geodaetisches Welterbe

Geodaetisches Welterbe

Es ist schon lange her, dass es der Hamburger Astronom Friedrich Georg Wilhelm von Struve erfolgreich vorgemacht hat - bereits im 19. Jahrhundert schuf er grenzüberschreitende Synergien und brachte den Begriff ‚geodätisch' weltweit ins Gespräch.

Wir arbeiten dran, die hoch stabilen geodätischen Strukturen weltweit mit unseren Partnern zu verbreiten!

Bis zum grenzüberschreitenden Naturdenkmal hat es der ZENDOME noch nicht geschafft - aber mit dem Astronomen Struve befinden wir uns in bester Gesellschaft. Er errichtete nicht weniger als 265 geodätische Messstationen, die von Hammerfest in Norwegen bis Ismael am Schwarzen Meer reicht. Mit einer Länge von 2820 Kilometern durchqueren sie insgesamt 10 Länder.

Damit führte er von 1816 bis 1855 Meridianmessungen durch, um die exakte Größe und Form der Erde zu bestimmen.

Die Vermessung der Welt mithilfe dieses sogenannten Struve-Bogens wurde 2005 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen und steht nicht nur für einen bedeutenden Schritt der Geowissenschaft, sondern ist auch ein frühes Beispiel für erfolgreiche internationale Zusammenarbeit.

Struves Arbeit wird heute an vielen Punkten der Erde fortgesetzt, unter anderem in Finnland, wo das Geodätische Institut in Helsinki die Kuppel als Messstation (Metsähovi Space Geodetic Station) einsetzt. 

Weitere Informationen:
Geodätische Messstation Universität Helsinki 

Der Struve-Bogen bei
Wikipedia

Bildquelle:
Metsähovi Radio Observatory


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